Grundbegriffe

Grundbegriffe 2017-05-31T12:31:37+00:00
Der Abscheidegrad gibt die Menge an Staub in Gewichtsprozenten an, die von einem Filter zurückgehalten wird. Zur Messung wird synthetischer Ashrae-Staub verwendet.
Die Druckdifferenz ist eine Funktion der Luftgeschwindigkeit, mit der ein Filter beaufschlagt wird. Sie wird in Pa (Pascal) angegeben.

Mit der Einspeicherung von Staub steigt die Druckdifferenz des Filters. Die empfohlene Enddruckdifferenz ist der wirtschaftlichste Punkt, wann ein Filter gewechselt werden sollte.

Der Nennluftstrom gibt den Wert an, mit welcher Luftmenge eine Filtereinheit am wirtschaftlichsten beaufschlagt werden sollte unter Berücksichtigung von Bauvolumen und Energiekosten.

Die meisten Filter lassen sich unter- oder überbeaufschlagen.

Die Standzeit oder die Lebensdauer eines Filters ergibt sich aus der Betriebszeit bis zur Erreichung des höchstzulässigen Druckverlustes.

Die Standzeit hängt sehr stark von den auftretenden Staubkonzentrationen, den Staubarten, der gewählten Vorfiltrierung, der Durchtrittsgeschwindigkeit und der aktiven Filterfläche ab.

Sie wird in mg/m³ gemessen und ist gemeinsam mit der Staubzusammensetzung und der Partikelgrößenverteilung für die Standzeit eines Filters von ausschlaggebender Bedeutung.
Die Staubspeicherfähigkeit gibt an, wieviel Staub in “g (Gramm)” ein Filter unter Prüfbedingungen bis zur vorgegebenen Enddruckdifferenz aufnehmen kann.
Die Viskosität ist ein Maß für die Zähflüssigkeit eines Fluids. Der Kehrwert der Viskosität ist die Fluidität, ein Maß für die Fließfähigkeit eines Fluids.

Je größer die Viskosität, desto dickflüssiger (weniger fließfähig) ist das Fluid; je niedriger die Viskosität, desto dünnflüssiger (fließfähiger) ist es, kann also bei gleichen Bedingungen schneller fließen.

Der Wirkungsgrad ist eine festgelegte Größe nach dem Ashrae-Test. Im Gegensatz zum Abscheidegrad wird beim Wirkungsgrad die Verfärbung auf Testfiltern nicht durch synthetischen Staub, sondern durch natürliche Luftaerosole geprüft.